Gynäkomastie (Gynaecomastia vera = Vermehrung des Brustdrüsengewebes)

Unter Gynäkomastie versteht man das Wachstum des männlichen Brustdrüsengewebes. Dieses kann einseitig aber auch beidseitig auftreten. Die Gynäkomastie an sich ist das Symptom. Es kommt dabei zu einer einseitigen oder beidseitigen Brustschwellung mit Formveränderung. Durch das Brustwachstum kann es zu einem Spannungsgefühl der Brüste kommen, die Brustwarzen sind manchmal überempfindlich.

Vor dem Eingriff wird das Verfahren inklusive OP- und Narbenverlauf mit dem Facharzt besprochen. Sie werden beim Beratungsgespräch über mögliche Risiken, die in Verbindung mit dem Eingriff entstehen informiert und das postoperative Vorgehen wird Ihnen erklärt.

Vor der Operation wird durch einen Internisten findet eine präoperative Untersuchung mit Blutentnahme, EKG-Untersuchung und Analyse Ihres Gesundheitszustands statt. Der Eingriff  dauert in der Regel rund drei bis vier Stunden. Er wird immer unter Vollnarkose durchgeführt. Kalkulieren Sie für den Klinikaufenthalt eine Übernachtung.

Nach einigen Tagen mit körperlichen Einschrenkungen, können Sie wieder normale Aktivitäten ausüben, jedoch keine körperlich belastenden Aktivitäten absolvieren. Während sechs bis acht Wochen dürfen keine sportlichen Aktivitäten ausgeübt werden. Auch die Narben dürfen drei bis vier Monate nicht der Sonnen- oder Solariumstrahlung ausgesetzt werden.